Altjahrhöck 2010

    
 
  Wiehnachtsglogge     (Ernst Sommer)

D Wält isch müed vom viele Styte,
müed vo all däm bittre Leid.
Doch wenn d’Wiehnachts- Glogge lüte,
gspürsch du Friede, gspürsch du Freud.

Gspürsch im Wald dä heilig Friede,
rings um dii die teufi Rueh?
U vom Stedtli wyt dert nide,
klinge d’Glogge zue der ue.

S’dunklet früeh nach churze Tage
i der stille Wiehnachtszyt.
U du ghörsch mit Wohlbehage,
vo der Chilech s‘Glogge glüt.

Allne gsunde, allne Chranke
rüefe d’Wiehnachtsglogge hüt:
Für e Fride wie mer danke,
müedi Wält, stand uf, sing mit,

müedi Wält, stand uf, sing mit.
 
 
 
      
 

8 Kg. Fleisch
2 Kg. Lauch
3 Kg. Rüebli
2 Kg. Kabis
2 Kg. Sellerie
1 Kg. Zwiebeln
7 Kg. Kartoffeln
100 gr. Knoblauch

Alles mit Liebe gekocht.

 
 
 
Dank an Scherz Rudolf für die Organisation
 
Mani in Aktion
 
Wettbewerb- Frage
 
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D’LÜT IM DORF
  Gange i dür’s Dürfli us
freut mi immer wieder neu,
dass di Lüt vor mängem Huus,
ging es Lache für mi hei.
S’isch halt schön so neume z’läbe,
wo no jede, jede kennt,
wo kes übertribnigs Sträbe,
di vom eigne Nachbar trennt
  Gange i dür’s Dörfli i,
rüeft mer mängisch eine na,
chumm doch hurti – gschwind verbi, zue mer cha nes Schöppli ha. Dört vernimi i neui Sache,
was im Dorf so alles geit,
mängisch chan i drüber Lache,
mängisch tuet mer öppis leid.
 
  So geit Jahr um Jahr verbi,
gseh mängs cho u mäng vergah,
allti Fründe wo sy gsy,
sy ganz plötzlech nümme da.
Drum häb Sorg u phalt dys Lache,
gang am Nachbar nid verbi,
läbsch im Styt, tue Friede mache,
einisch wird ke Zyt me sy.
 
Auch das Dessert fehlte nicht. Dank an die Spender.